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Cafe-Bistro in der SchiffstrasseIm Zuge der Totalsanierung der Schiffstraße 12 wurde gleichzeitig das Cafe mit den erforderlichen Nebenräumen geplant und realisiert. Dies war bedingt durch die vorhandene Raumstruktur gar nicht so einfach. Aber dadurch entstand ein Cafe mit unverwechselbarem Charakter. So haben manchmal auch Zwänge ihr Gutes... In dem Cafe mit ca. 35 Plätzen im Innern und ca. 20 weiteren auf der Straße fühlen sich Leute aller Altersgruppen wohl, nicht zuletzt wegen des besonderen Ambientes. Die Lage in der verkehrsberuhigten Schiffstraße, die zugleich die schönste Erlangens ist, tut ein übriges dazu.
Hotel RokokohausIn den Jahren 1727-1730 wurde hier ein zweigeschoßiges Bürgerhaus als Traufseitbau mit Zwerchhaus errichtet. Das Gebäude erlebte verschiedene Nutzungen im Verlauf der Jahrhunderte. So befand sich von den 30er bis 50er Jahren des 20. Jhd. das Bekleidungshaus Meyer darin (später am Hugenottenplatz). In den 1970er Jahren wurden Hotelzimmer eingebaut. Diese gehören seitdem zum Hotel "Rokokohaus" am Theaterplatz 13, ebenfalls ein historisches Gebäude. Nachdem die Zimmer völlig veraltet waren, beschloß der Besitzer 1998, die Zimmer und das gesamte Gebäude umfassend zu renovieren. Nachdem ich den Auftrag erhalten hatte ,wurde sofort ein Restaurator zur Erstellung der Befunduntersuchung eingeschaltet, eine Bestandsplanung erstellt und in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde die Umbauplanung gemacht. Mir unverständlicherweise, gestattete der zuständge Denkmalschutzbeauftragte der Münchner Behördenstelle nicht die Wiedererrichtung des Zwerchhauses, was dem Straßenbild des Gebäudes eine erhebliche Aufwertung gegeben hätte. Die Fassade wäre spannender geworden, aber Gottes Wege sind halt manchmal wundersam. So habe ich dann eben wieder umgeplant. Nach dem Rückbauen der Einbauten der 60er und 70er Jahre wurden erhebliche Schäden an der alten Bausubstanz festgestellt. Letztendlich hatten wir nun eine totale Entkernung. Der Aufwand zur Behebung der Bauschäden war erheblich. So mußte das Erdgeschoß des Seitenflügels komplett erneuert werden, auch Teile der alten Holzbalkendecken mußten erneuert werden, da defekte Duschen Wasserschäden verursacht hatten.
Gasthof-Zur-EinkehrDas Anwesen "Zur Einkehr" kam 1915 in den Besitz der Fam. Güthlein und wird seitdem in der dritten Generation als Gasthof mit Metzgerei geführt. Es ist zugleich mein Elternhaus. Mitte der 1950er Jahre wurden die ersten bescheidenen Fremdenzimmer im früheren Tanzsaal gebaut, mit Waschbecken im Zimmer und Toilette auf dem Flur. Auch die Metzgerei wurde in diesen Jahren erstmals renoviert und bekam einen eigenen Eingang von der Straße her. Vorher gelangte man vom Hausdurchgang hinein, ebenso in die Gaststube. In den 1960ern wurde dann das Dachgeschoß mit weiteren Fremdenzimmern ausgebaut, nun waren es vierzehn. Auch sonst wurde ständig um- und angebaut. 1971 wurden der Gasthof und die Metzgerei von Heinz und Margarete Güthlein übernommen und wieder wurde renoviert. 1988 war es dann wieder soweit: Das neu angebaute Haus mit Fremdenzimmer nach neuestem Standard und modernen Speiseräumen im Erdgeschoß wurde eingeweiht. Der alte Teil wurde wurde ebenfalls komplett unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes renoviert und neu eingerichtet.
Bistro in der TheaterstrasseDas Gebäude aus dem 18. Jahrhundert beherbergte bis 1989 das alteingesessene Theaterrestaurant. Nachdem die Wirtsleute in den verdienten Ruhestand gegangen waren, hat der neue Besitzer ein Gourmet-Restaurant konzipiert. Nun mußten die Räumlichkeiten mit nicht unbegrenzten Mitteln der neuen Bestimmung gerecht werden. Um die Platzkapazität zu vergrößern, wurde das 1. Obergeschoß mit einbezogen. Eine neue Treppe führt nun nahe der neu gestalteten Theke nach oben zum ruhigen Teil des Restaurants und zu den neu errichteten Toiletten. Damit die Räume nicht völlig von einander abgekoppelt sind, wurde eine Öffnung in die Spunddecke gemacht. Ein kleiner Wintergarten im Innenhof und die liebevolle Gestaltung des Innenhofs mit einigen Sitzplätzen bilden ein Kleinod und ein typisches Erlanger Altstadthaus-Ambiente. Auf der verkehrsberuhigten Straße kann man in der Nachbarschaft anderer Lokale mit Sitzplätzen auf der Straße vom Frühjahr bis zum Herbst angenehm essen und trinken, und sehen und gesehen werden. Vor einigen Jahren ist aus dem Restaurant das Bistro-Cafe "Moravia" geworden.
Landhotel Garni in MöhrendorfAuf dem Gelände eines alten Möhrendorfer Bauernhofs sollte ein Hotel Garni entstehen. Im alten Dorfkern von Möhrendorf gelegen, mußte das Hotel in die gewachsene Dorfstruktur integriert werden. Ohne dabei Abstriche an eine moderne Architektur zu machen fügt, sich das Hotel in seine ländliche Umgebung ein. Mit 30 Betten entstanden hier Hotelzimmer und ein Frühstücksraum nach neuestem Standard und durch konsequente und ausfährliche Planung erhielten die Räume ihren unverwechselbaren Charakter. Die lichtdurchflutete Rezeption und der großzügige Treppenraum bilden das einladende Entree.
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